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Eigentlich sind wir doch alle spirituell oder?

  • simonemittermaier
  • 17. Mai 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Juli 2023

Ein Blogbeitrag von Simone Mittermaier - spirituelles Coaching

Wenn unsere Gesellschaft das Wort Spiritualität hört, an was denken die meisten sofort?

An Menschen, die irgendwie bisschen Öko und unrasiert sind, Flatterklamotten tragen, sich mit Kristallketten und Schutzamuletten behängen

und der Blick leicht irre ist.

Leute die räuchernd und singend im Kreis sitzen, was ich persönlich wirklich sehr gerne tue 😊 und bei jeder Gelegenheit die Worte Energie und Schwingung in den Mund nehmen.


An Menschen, die der Realität nicht ins Auge sehen wollen, weltfremd sind, vegan, nur von Licht und Liebe quatschen, wenn sich etwas so entwickelt, wie man es nicht wollte, ist man eh selbst schuld, hätte man doch nur besser manifestieren müssen und wenn Menschen mit Spiritualität ihr Geld verdienen, wollen sie den Leuten eh nur Geld aus der Tasche ziehen.


Und ja, solche Menschen gibt es. Das will ich gar nicht bestreiten. Ich glaube aber, deshalb blocken viele sofort ab und nehmen reiß aus, wenn das Thema Spiritualität drohend auf einem Meditationskissen um die Ecke geraschelt kommt, und das finde ich sehr schade.


Immer wieder höre ich: „Ja Simone, deine spirituellen Ansätze können schon funktionieren, aber nur wenn man daran glaubt, ich bin kein spiritueller Mensch also funktioniert es bei mir bestimmt nicht“. Viele verbinden diesen Bereich sofort mit Unsinn und oft möchte man sich von Anfang an nicht darauf einlassen, weil man meint, man müsste anders sein und aus Angst man könnte auch in diese spirituelle Schublade gesteckt werden.


Man übersieht dabei, dass es auch anders geht, dass es Menschen gibt, die Spiritualität anders leben und sie wieder alltagstauglich machen wollen. Zeigen wollen, wie man sie wieder ins Leben einladen kann, um erfüllter zu sein, ohne täglich zu meditieren oder aus Teeblättern zu lesen oder verrückt zu wirken. Ich habe selbst erst vor Kurzem erkannt und auch verstanden, wie einfach es eigentlich ist dies zu tun. Ich war mir auch lange nicht sicher, was ich denn jetzt nach außen verkörpern muss, wie ich denn mein normales Ich mit dieser Thematik vereint bekomme. Und die Antwort ist ganz einfach. NICHTS! Ich muss gar nichts verkörpern. Ich muss einfach nur ich selbst sein, was auch immer das heißen mag.


Spiritualität an sich bedeutet einfach nur, dass man den Weg des Geistes geht, mit dem Ziel der Vereinigung mit einer höheren Wirklichkeit, einem höheren Prinzip. Und diese Wirklichkeit kann für jeden etwas anderes sein. Lass es Gott sein, Lichtwesen oder eben einfach nur innerer Frieden und inneres Glück. Und wer strebt nicht gerne nach Glück?

Und für dieses Streben nach dieser Verbindung zu deiner höheren Wirklichkeit brauchst du keine Yogamatte, Tarotkarten oder eine „Alles-ist-Licht-und-Liebe – Einstellung“. Du brauchst einfach nur dich selbst.


Meiner Meinung nach ist alles spirituell, was man bewusst und aus dem Gefühl heraus tut. Egal ob das ein Hobby ist wie malen oder joggen, auf einer Bank zu sitzen und einfach nur die Vögel zu beobachten, deinen Job gern zu machen oder mit Freunden zu feiern und ganz bewusst leicht einen sitzen zu haben 😉 . Selbst ein Streit und Wut gehört in meinen Augen dazu.


All die Dinge, die dich immer mehr erkennen lassen, wer du bist, was du willst und dich wachsen lassen als Mensch und Spirit. Jeder in seiner eigenen einzigartigen Art und Weise.


Vielleicht müssen wir anfangen, die Ansichten und Vorurteile, die man gegenüber dem Wort Spiritualität hat und was man damit verbindet, beiseitezuschieben und mal versuchen das Ganze in einem neuen, anderen Licht zu sehen. Zu verstehen, dass vielleicht jeder Mensch irgendwo spirituell ist, auch wenn er es gar nicht will.

Es wäre doch einfach nur logisch, da jeder Mensch Körper, GEIST und Seele ist 😊


Danke fürs Lesen

Eure Simone



Photocredit

http://bernadita.de

 
 
 

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