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  • simonemittermaier
  • 20. Juli 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Juli 2023

Ein Blogbeitrag von Simone Mittermaier - spirituelles Coaching



Ich liebe es mit den Hunden durch Wald und Wiesen zu streunen, am liebsten morgens, im Regen, Nebel oder Schnee. Allgemein die Dämmerung finde ich unglaublich schön. Warum? Es wirkt einfach alles mystischer, ein bisschen wie verzaubert. Es sind bei mir in der Gegend fast nie Menschen unterwegs und man fühlt sich eins, mit der Natur, den Tieren, vollkommen ungestört. Ich kann dann abtauchen in meine Welt, die Welt, in der es noch den Zauber der Kindheit gibt. Warum Kindheit? Weil es da noch erlaubt ist an Magie, Feen und sprechende Tiere zu glauben. Als Erwachsener verliert sich der Glanz dessen immer mehr, alles wird grauer, erklärbarer. Ein Kind würde sagen, langweiliger.

Oft fallen mir während der Zeit in der Natur bestimmte Tiere auf, die jeden Tag meinen Weg kreuzen und ich bin mir in dem Moment sicher „Ok, das ist kein Zufall, dieses Tier hat mir was zu sagen, will mir zeigen, dass es eine Botschaft für mich hat“.

Wahrscheinlich denkt es sich „Komm verpiss dich bitte aus meinem Wald“ 😊 aber egal ich selbst fühl das in dem Moment so 😉


Letztes Jahr beispielsweise, fiel mir an jeder Ecke die zart rosafarbene Blüte des Baldrians auf, stach mir immer ins Auge. Irgendwann sammelte ich dann einige Blüten und trocknete sie, um sie in stressigen Situationen zu verräuchern. Wenn mir etwas so oft rein zufällig ins Auge sticht, möchte ich daran glauben, dass es kein Zufall sein kann und es mir irgendetwas sagen will, dass mir die Pflanze evtl. in nächster Zeit noch helfen kann und wird. Dieses Jahr beispielsweise war es die Königskerze, die mir immer wieder auffiel, mich regelrecht ansprang. Als würde sie mir sagen „Simone, ich bin für dich da!“ Sie hilft verräuchert, z.B. das Selbstwertgefühl zu stärken und energetische Spannungen zu neutralisieren. Also habe ich mir auch hier einen Vorrat angelegt. Ich komme nämlich immer wieder an den Punkt, an dem ich merke, dass ich genau diese Pflanzen dann vermehrt in den folgenden Monaten brauche.


Natürlich kommt dann oft mein Verstand um die Ecke und schreit mich an "Sei verdammt nochmal nicht so naiv!" und dass dies alles auch wissenschaftlich erklärbar ist. Ich bin astrologisch gesehen ein sehr jungfraubetonter Mensch, Sonne und Merkur befinden sich in diesem Zeichen dass heißt, mir grätscht mein Verstand sehr oft dazwischen, weil er es realistisch und logisch erklärt haben will, es verstehen will.

Und ja, ich weiß, dass die Königskerze z.B. zweijährig ist und es halt reiner Zufall sein kann, dass genau in diesem Jahr alle Königskerzen der Gegend wieder in voller Blüte stehen oder dass die Baumkronen gerade deshalb den schützenden Bogen um mich bilden, weil es eben gerade stark geregnet hat, es stürmisch war und sich alles erst wieder aufrichten muss und nicht deshalb, weil es mir gerade nicht gut geht und ich an meinem Weg zweifle.

Ja kann sein, dass es naiv ist oder kindisch. Aber genau in diesen Momenten, wo ich bestimmte für mich zauberhafte Dinge erlebe, möchte ich einfach nur an Magie glauben. Ich fühle mich dann beschützt, geführt, getragen, einfach mit allem verbunden. Es macht einfach alles farbiger und lebendiger. In unserer westlichen Welt, in der einfach alles rational und wissenschaftlich auseinandergepflückt und erklärt wird, wird es immer schwieriger auf seine eigenen Empfindungen zu hören, auf das was einem gut tut, egal ob erklärbar oder nicht.


Deshalb mein Vorschlag an dich, falls du das nächste Mal draußen in der Natur bist, dann tue es bewusst, versuche hinter die Dinge zu blicken, versuche mehr ins Gefühl zu kommen und die Pflanzen oder Tiere nicht nur zu sehen sondern evtl auch zu spüren. Was haben sie dir zu sagen? Auch wenn du es für Quatsch hältst, wissenschaftlich gesehen alles Humbug, versuche es trotzdem, einfach nur um des Zaubers willen, damit dein Leben evtl wieder bunter und magischer wird. Die Leichtigkeit und Verspieltheit der Kindheit wieder Einzug halten kann. Einfach ausprobieren 😊

Danke dir fürs Lesen!



 
 
 
  • simonemittermaier
  • 17. Mai 2023
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Juli 2023

Ein Blogbeitrag von Simone Mittermaier - spirituelles Coaching

Wenn unsere Gesellschaft das Wort Spiritualität hört, an was denken die meisten sofort?

An Menschen, die irgendwie bisschen Öko und unrasiert sind, Flatterklamotten tragen, sich mit Kristallketten und Schutzamuletten behängen

und der Blick leicht irre ist.

Leute die räuchernd und singend im Kreis sitzen, was ich persönlich wirklich sehr gerne tue 😊 und bei jeder Gelegenheit die Worte Energie und Schwingung in den Mund nehmen.


An Menschen, die der Realität nicht ins Auge sehen wollen, weltfremd sind, vegan, nur von Licht und Liebe quatschen, wenn sich etwas so entwickelt, wie man es nicht wollte, ist man eh selbst schuld, hätte man doch nur besser manifestieren müssen und wenn Menschen mit Spiritualität ihr Geld verdienen, wollen sie den Leuten eh nur Geld aus der Tasche ziehen.


Und ja, solche Menschen gibt es. Das will ich gar nicht bestreiten. Ich glaube aber, deshalb blocken viele sofort ab und nehmen reiß aus, wenn das Thema Spiritualität drohend auf einem Meditationskissen um die Ecke geraschelt kommt, und das finde ich sehr schade.


Immer wieder höre ich: „Ja Simone, deine spirituellen Ansätze können schon funktionieren, aber nur wenn man daran glaubt, ich bin kein spiritueller Mensch also funktioniert es bei mir bestimmt nicht“. Viele verbinden diesen Bereich sofort mit Unsinn und oft möchte man sich von Anfang an nicht darauf einlassen, weil man meint, man müsste anders sein und aus Angst man könnte auch in diese spirituelle Schublade gesteckt werden.


Man übersieht dabei, dass es auch anders geht, dass es Menschen gibt, die Spiritualität anders leben und sie wieder alltagstauglich machen wollen. Zeigen wollen, wie man sie wieder ins Leben einladen kann, um erfüllter zu sein, ohne täglich zu meditieren oder aus Teeblättern zu lesen oder verrückt zu wirken. Ich habe selbst erst vor Kurzem erkannt und auch verstanden, wie einfach es eigentlich ist dies zu tun. Ich war mir auch lange nicht sicher, was ich denn jetzt nach außen verkörpern muss, wie ich denn mein normales Ich mit dieser Thematik vereint bekomme. Und die Antwort ist ganz einfach. NICHTS! Ich muss gar nichts verkörpern. Ich muss einfach nur ich selbst sein, was auch immer das heißen mag.


Spiritualität an sich bedeutet einfach nur, dass man den Weg des Geistes geht, mit dem Ziel der Vereinigung mit einer höheren Wirklichkeit, einem höheren Prinzip. Und diese Wirklichkeit kann für jeden etwas anderes sein. Lass es Gott sein, Lichtwesen oder eben einfach nur innerer Frieden und inneres Glück. Und wer strebt nicht gerne nach Glück?

Und für dieses Streben nach dieser Verbindung zu deiner höheren Wirklichkeit brauchst du keine Yogamatte, Tarotkarten oder eine „Alles-ist-Licht-und-Liebe – Einstellung“. Du brauchst einfach nur dich selbst.


Meiner Meinung nach ist alles spirituell, was man bewusst und aus dem Gefühl heraus tut. Egal ob das ein Hobby ist wie malen oder joggen, auf einer Bank zu sitzen und einfach nur die Vögel zu beobachten, deinen Job gern zu machen oder mit Freunden zu feiern und ganz bewusst leicht einen sitzen zu haben 😉 . Selbst ein Streit und Wut gehört in meinen Augen dazu.


All die Dinge, die dich immer mehr erkennen lassen, wer du bist, was du willst und dich wachsen lassen als Mensch und Spirit. Jeder in seiner eigenen einzigartigen Art und Weise.


Vielleicht müssen wir anfangen, die Ansichten und Vorurteile, die man gegenüber dem Wort Spiritualität hat und was man damit verbindet, beiseitezuschieben und mal versuchen das Ganze in einem neuen, anderen Licht zu sehen. Zu verstehen, dass vielleicht jeder Mensch irgendwo spirituell ist, auch wenn er es gar nicht will.

Es wäre doch einfach nur logisch, da jeder Mensch Körper, GEIST und Seele ist 😊


Danke fürs Lesen

Eure Simone



Photocredit

http://bernadita.de

 
 
 
  • simonemittermaier
  • 24. März 2023
  • 5 Min. Lesezeit

Mutig sein ist mir zu anstrengend und warum es sich trotzdem lohnt seine Komfortzone immer wieder mal zu verlassen.

Ich konnte es nie leiden, das Empfinden der Angst, wenn man etwas riskiert… Lampenfieber beispielsweise vor einem Event, angespannt und durchgeschwitzt vor Aufregung auf der Bühne stehend, Schlotterknie, tropfende Hände, finde ich bis heute schrecklich, aber ich tue es immer wieder. Warum? Weil es ein so erfüllendes schönes Gefühl ist zu bemerken, dass ich damit in Menschen etwas bewege oder wenn ich die Anerkennung spüre, Applaus bekomme, wenn ich sehe, dass die Braut gerade zu Tränen gerührt ist. Wer mag dieses erfüllende Gefühl denn nicht? Wenn man merkt, ich habe etwas zu geben.

Ich weiß sozusagen eigentlich, wie schön und erfüllend es sein kann mutig zu sein, jedoch dauerte es lange, bis ich dies bei anderen Dingen umsetzen konnte, weil ich von Natur aus eher ein Schisshase bin. (Muss grad lachen, da das Rechtschreibprogramm gerade Schafsnase draus machen möchte. Weiter im Text 😊)

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich in meinem Leben gefühlsmäßig so lange am Stück Achterbahn gefahren bin wie die letzten zwei Jahre. Ein Wechsel zwischen „oh mein Gott ich bin so glücklich und erfüllt“ und „oh mein Gott ich bin so aufgeregt, ich habe Angst, ich will zurück auf die Couch mit meiner Chipstüte und mein Leben lang nur netflixen“.

Als ich 2020 beschloss die Ausbildung zum spirituellen Berater bzw. Coach zu machen, war Corona gerade in vollem Gange, man war viel zu Hause, hatte viel Zeit zum Nachdenken, zum Sinnieren. In dieser Zeit wurde mir bewusst, dass ich zwar im Grunde genommen sehr zufrieden mit meinem Leben bin, aber irgendetwas fehlte.

In mir wurde der Ruf immer lauter, endlich mal das zu leben und die Sachen auszuprobieren und in mein Leben zu lassen, die ich schon immer faszinierend fand und die mich begeistern, ich mich aber nie getraut habe auszuleben, aus Angst was andere Menschen davon halten könnten.

Ich war sonst immer die Sängerin, das kann ich gut, das finden die Menschen toll, hier finde ich Bewunderung und Zuspruch, hier war und ist man stolz auf mich. Aber dem Thema, dem ich mich widmen wollte, der Spiritualität, begegnen viele Menschen mit Skepsis, Ablehnung, Spott…man erfährt Gegenwind. Ich mag keinen Gegenwind, ich mag keine Konflikte und auch keine Ablehnung, ich war immer lieber der Typ „rund“ anstatt der mit Ecken und Kanten. Deshalb war es sehr herausfordernd und für mich persönlich sehr mutig mich dazu zu entscheiden, die Ausbildung zum spirituellen Coach zu absolvieren. Für andere evtl. ein Klacks, für mich eine Überwindung.

Die Jahre davor war ich viel mit meiner Diagnose beschäftigt und dem Anpassen meines Lebensstils und der Erforschung meines persönlichen Weges, der mir, bezogen auf meine Erkrankung, „Heilung“ bringen könnte. (Heilung deshalb in Anführungsstrichen, weil es aus schulmedizinischer Sicht keine Heilung gibt. Will ich bis heute nicht glauben, da ich für mich andere Erfahrungen gemacht habe und immer noch mache.) Und auch hier war unter anderem die MS ein Grund dafür, warum ich die Ausbildung machen wollte. Ich wollte ein weiter Heilungs-Puzzlestück an der Hand haben. Ein Puzzlestück das Körper, Geist und Seele noch mehr ineinander verzahnt.

Ich begann die Ausbildung, es machte mir so viel Spaß, brachte mir so viele Erkenntnisse und Heilungsansätze und irgendwann kam der Punkt, an dem ich damit auch anderen helfen wollte. Ich kann mich noch ganz genau an meinen ersten Instagram Post 2021 erinnern, bei dem ich öffentlich preisgab, was ich denn da unter anderem so tue und ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen und war so nervös aus Angst, was man denn jetzt von mir halten würde, was man über mich reden könnte. „Nimmt man mich jetzt noch ernst? Werde ich in eine Schublade gesteckt? Sollte ich mich nicht so wichtig nehmen, wahrscheinlich interessierts eh keine Sau oder vielleicht doch?“ Es war anstrengend! Mutig sein ist mir zu anstrengend! Aber ich bekam, und damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, nur Gutes zurück, Interesse, Neugierde, Angebote von Menschen, dass ich gerne mit ihnen üben darf. Ich erwartete gemeine Kommentare und Sticheleien, die ausblieben. Gut nicht immer, aber ich hatte es mir schlimmer vorgestellt.

Die Reaktionen waren für mich ein Geschenk, ein „Mutig-sein-Geschenk“ sozusagen. Von da an versuchte ich immer mehr einfach mal zu machen, ohne mir dabei das Gehirn jedes Mal zu „zerfieseln“. Eine Ausbildung zu machen ist nämlich das eine, es dann umzusetzen und damit zu arbeiten das andere. Ich bewunderte schon immer Menschen, die nicht einfach nur reden, sondern auch handeln, das Gesagte in die Tat umsetzen und sich nichts dabei denken.

Frei nach dem Zitat von Puplilius Syrus „Niemand weiß, was er kann, bevor er‘s versucht.“, ging ich immer weiter, einen Schritt nach dem anderen und probierte immer wieder Dinge bezogen auf das spirituelle Coaching aus, die mir Angst machten. Meditationen aufnehmen, um ein Beispiel zu nennen. War für mich komplettes Neuland, ich kam mir so blöd vor und ich habe mich so geschämt, hochdeutsch sprechend Sessions aufzunehmen. Ich bin es gewohnt zu singen, im besten Fall First Take und fertig. Hier saß ich drei Stunden, um ein Ergebnis zu erzielen, mit dem ich einigermaßen zufrieden war. Aber auch hier, mein nächsten „Mut-Geschenk“. Ich war danach super stolz auf mich und habe bisher nur positives Feedback zu meinen Sessions erhalten, dass sie Menschen unterstützen und helfen, sie meine Stimme sehr angenehm finden, sich geborgen fühlen. Das treibt mich weiter voran. Es gibt mir Selbstvertrauen, ich würde diese Erfahrung aber nie machen, wenn ich es nicht einfach tun würde. Ich bin auch vor jedem Coaching oder Trance Healing nervös, jedes Mal schwingt eine gewisse Angst mit evtl. nicht helfen zu können, nichts bewirken zu können. Trotzdem tue ich es, auch wenn es anstrengend ist, mutig zu sein und ich Angst habe.

Denn das Zitat stimmt! Wie soll man seine Potentiale herausfinden und leben wenn man immer nur das tut, was man schon immer gemacht hat, wenn man immer in seiner „Ich-wills-leicht-Welt“ bleiben möchte? Wo bleibt da das Wachstum, neue Möglichkeiten? Wie soll ich herausfinden, ob ich Menschen helfen kann, wenn ich es nicht jedes Mal wieder und wieder versuche?

Mutig sein kann anstrengend sein, aber es lohnt sich! Also sei mutig, mach dein Ding! Hab keine Angst vor dem Scheitern und wenn du feststellst, es hat sich nicht gelohnt mutig zu sein, dann hast du es wenigstens versucht, bist eine Erfahrung reicher, hast dich besser kennen gelernt. Wie langweilig wäre es tagein, tagaus in seinem Trott zu bleiben, ohne Herausforderungen, stehen zu bleiben? Außerdem scheitert man in meinen Augen nur dann, wenn man es nicht mal versucht hat. Und zum Abschluss noch ein schönes Zitat von Henry Ford „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“.

Danke fürs Lesen!

Eure Simone


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